„EURYTHMIE IM ALLTAG“
LEBENDIGE * SELBST * ERKENNTNIS
WER SIND WIR?*
*In Anlehnung an den brasilianischen Titel: „Quem somos nós?“
des Filmes über Quantenphysik: „What the bleep do we know?“
Zur Wieder-verbindung mit dem Ganzen.
Zur Verbesserung der Lebensqualität.
Die Quantenphysik hat neue Horizonte eröffnet für unsere Wahrnehmung der Wirklichkeit. Sie bestätigt, was verschiedene Richtungen antiker Spiritualität bereits lehrten:wir sind göttliche Wesen in Evolution
und erschaffen unsere Realität.Die Anthroposophisch orientierte Geisteswissenschaft, in ihren Forschungen (seit 1893), kommt zu demselben Resultat.
Wie kann ich das in meinem Alltag erleben? Kann ich lernen ein positives Leben für mich zu schaffen?
Die Bewegungskunst EURYTHMIE bietet einen Weg in Richtung Verwirklichung eines erfüllteren und zugleich genussreicheren Lebens.
Zunächst geht es darum eine liebevolle Beziehung zu meinem Leib zu entwickeln, zu meinem Ausdrucksinstrument in meiner irdischen Inkarnation. Danach ist es wichtig, die Gründe für den Stress bewusst zu machen, um ihn dann aus meinem Alltag zu eliminieren. Im Anschluss daran folgt, in einer so geschaffenen angenehmen Atmosphäre, die Entdeckung und das Erlebniss unserer übersinnlichen Leiber. Die Wahrnehmung der Wirklichkeit erweitert sich und wir beginnen zu fühlen, dass der Tod nur ein Übergang ist, dass das Leben nie endet, sich nur verwandelt.
Indem ich auf diese Weise eine gute Beziehung zu mir selber entwickle, werde ich auch fähig meine Beziehung zu anderen zu verbessern; sowohl zu meinen Mitmenschen, als auch zu den übrigen Lebewesen die den Planeten Erde mit uns teilen.
1. Semester: 4 Module in wöchentlichem Rhythmus.
Auf der Suche nach einer guten Beziehung zu mir selber:1. ANTI-STRESS HARMONISIERUNG I
(März)
Über die Ursachen des Stress. Auf der Suche nach dem Weg der Mitte.
Ziel: das Göttliche im Inneren in der Bewegung erleben.2. ANTI-STRESS HARMONISIERUNG II
(April)
Das Gesetz des Rhythmus, im Alltag angewendet, eliminiert den Stress.
Ziel: die Lebensqualität verbessern.3. DAS ERLEBNIS DER ÜBERSINNLICHEN LEIBER
(Mai/Juni)
Die Qualitäten der Elemente Erde, Wasser, Luft und Feuer entsprechen dem Erlebnis unserer vier Leiber: physischer Leib, Lebensleib, Astralleib und Ich-leib.
Ziel: das Bewusstsein erweitern.4. DER RHYTHMUS ZWISCHEN LEBEN UND TOD / 7 CHAKREN
(Juli)
Der Mensch lebt in Wellen; inkarniert und exkarniert und entwickelt sich so im Laufe der Jahrtausende. Die Farben des Regenbogens haben Beziehung zu den 7 Chakren.
Ziel: Vertrauen in das Leben entwickeln.
2. Semester: 4 Module in wöchentlichem Rhythmus.
Auf der Suche nach einer guten Beziehung zu anderen:5. DAS ERLEBNIS DER 4 TEMPERAMENTE
(August/September)
Entsprechend der speziellen Komposition der vier Leiber entstehen die vier Temperamente: Melancholiker, Phlegmatiker, Sanguiniker, Choleriker.
Ziel: die anderen besser verstehen.6. MENSCHLICHE BIOGRAPHIE UND 4 TEMPERAMENTE
(Oktober)
Während seiner Biographie durchlebt der Mensch Phasen, welche auch von den Qualitäten der Temperamente gefärbt sind.
Ziel: das Urbild der menschlichen Biographie erleben7. MENSCHLICHE BIOGRAPHIE UND 5 VOKALE
(November)
In den verschiedenen Phasen seines Lebens geht der Mensch durch Erlebnisse welche den Qualitäten der fünf Vokale entsprechen.
Ziel: Die Schöpferkräfte des Universums erleben.8. KONSONANTEN UND ELEMENTARWESEN
(Dezember)
Die Konsonanten gruppieren sich in vier Familien, den vier Elementen entsprechend. Es geht um die Schöpferkräfte welche unsere Realität schaffen: „Am Anfang war das Wort“. Die Elementarwesen sind auch in diesen Schöpferkräften tätig.
Ziel: Unsere Verbindung mit den Naturwesen erleben.Ziel der 8 Module:
Geistig-seelisch-leibliche
Entwicklungsprozesse unterstützen,
durch regelmässige körperliche Harmonisierung.
EURYTHMIE
kommt vom Griechischen und bedeuted:
HARMONISCHER RHYTHMUS
Was ist EURYTHMIE?
Jede Kultur, in jeder Phase der Menschheitsentwicklung, schafft eine entsprechende Bewegungspraxis für diejenigen, welche ihren göttlichen Ursprung bis in die physische Ebene hinein erleben möchten. So ist zum Beispiel Yoga (~3000 v.Chr) in Indien entstanden und Qi Gong (~200 n.Chr.) in China. Die westliche Kultur hat auch eine Bewegungskunst zu diesem Zweck entwickelt – die EURYTHMIE. Sie entstand 1912 in Deutschland als Frucht der Anthroposophisch orientierten Geisteswissenschaft. Seitdem hat sich ihre Praxis in der Welt verbreitet und wird von vielen als Quelle für Lebenskraft und Wohlbefinden erlebt.
Aussagen von SchülerInnen:
• „Ein Tag Eurythmie entspricht einer Woche Ferien!“.
• „Der Körper mag Bewegung, das ist es, was mein Herz sagt“.
• „EURYTHMIE für mich, das ist umfassende Gesundheit, ein besonderer Tanz welcher mir das Bewusstsein der Ganzheit meines Wesens gibt, eine unvergleichliche Erfahrung körperlicher Dynamik.“Für wen: Für Menschen aller Berufsrichtungen, besonders für diejenigen, die viel sitzen müssen, vor allem vor dem Computer. Mindestalter für die Teilnahme an diesem Kurs: 16 Jahre.
Die Eurythmistin:
Mein Name ist Margrethe Skou Larsen. Ich bin in Porto Alegre, Brasilien, geboren und in Salzburg, Österreich, aufgewachsen. Eurythmie habe ich in Deutschland (Hamburg) und in USA (New York) studiert. Seit meinem Diplomabschluss 1989 arbeite ich mit dieser Bewegungskunst, die mich von Tag zu Tag immer mehr die Kunst lehrt: erfüllt und zugleich genussreich zu leben. Meine Arbeit basiert auf der Anthroposophisch orientierten Geisteswissenschaft* und ich inspiriere mich auch am BRENNAN HEALING SCIENCE** und am PATHWORK***.
Seit 2000 lebe ich in Porto Alegre, wo ich 2001 den ESPAÇO VIVO (Lebendiger Raum) gegründet habe, ein Raum zum Studium und Erlebnis der Anthroposophie durch die Bewegung.Bücher:
* Rudolf Steiner: Theosophie
** Bárbara Brennan: Hands of Light
*** Eva Pierrakos: The Pathwork of SelftransformationStundenplan 2010:
Jede Woche wird dasselbe Thema in allen angebotenen Stunden gearbeitet.
Sie Können 1x, 2x oder 3x in der Woche kommen.Monatsbeitrag:
1x wöchentlich: R$ 120,- (brasilianische Währung)
2x wöchentlich: R$ 180,-
3x wöchentlich: R$ 210,-
Dauer jeder Unterrichtseinheit: 1h30min.
Euritmia 3ª feira 4ª feira 5ª feira 6ª feira Sábado Domingo 8h30min EUR 4°ano EUR 3° ano EUR 1º ano 9h: EUR com crianças
C.A. * PW* 10h30min G.E. G.E. EUR 2º ano * PW* 15h30min EUR 2º ano PW* PW* 16h EUR 1º ano PW* 17h30min EUR 2º ano 18h PW** 19h EUR 1º ano
19h30min:
G.E.C.A. / RdAaula experimental gratuita
datas veja acima!PW**
•
20h30min G.E. EUR = Eurythmie (1h30min)
G.E. = Studiengruppe
R.d.A. = Freundeskreis
PW = Minikurs Waldorfpädagogik *=monatlicher Rhythmus
PW** Vortrag: WER SIND WIR? – Anthroposophisch orientierte Geisteswissenschaft und Quantenphysik. - Termine 2008: siehe agenda dieser homepage.
BEGRENZTE TEILNEHMERZAHL.
GRATIS STUNDE ZUM KENNENLERNEN:
Siehe Agenda dieser homepage.
Kommen Sie mit angenehmer Kleidung!
Kursbeginn 2010:
1. Semester: 2. März
Winterferien: 20. Juli – 2. August
2. Semester: 3. August
In der näheren Umgebung kann dieser Kurs auch in monatlichem Rhythmus erlebt werden:
ein Modul pro Monat (insgesamt 8 Module).
8h/Unterricht pro Modul, (insgesamt: 64h).
Samstag: 16.00h – 20.30h
Sonntag: 08.30h – 13.00hEIN WOCHENENDE ZUR STÄRKUNG DER LEBENSKRÄFTE!
Reservieren Sie Ihre Daten. Kontakt siehe unten.KURSBEITRAG: R$ 120, - pro Modul. Betrag in EURO bzw. US$ auf Nachfrage.
Ausgaben für Reise und Unterkunft der Eurythmistin werden unter den Kursteilnehmern aufgeteilt. Wer den Kurs organisiert hat das Recht auf
unentgeltliche Teilnahme.Im deutschsprachigen Raum nenne ich diesen Grundkurs: EURYTHMIE IM ALLTAG.
Es ist auch möglich ihn als FERIENKURS zu erleben. Acht Tage sind dazu nötig (ein Modul pro Tag). Ich biete ihn auf portugiesisch, deutsch oder englisch an. Falls Sie Interesse haben und gerne in Ihrer Schule, Institution oder in Ihrem Freundeskreis diesen Kurs als Ferienkurs erleben möchten, wenden Sie sich an mich, via espaco.vivo@euritmiaviva.com.
Verwenden Sie bitte das Stichwort „Eurythmie im Alltag“. In den Monaten Januar und Februar habe ich Sommerferien und somit freie Zeit zum Reisen.
AUFTAKT 20087 Jahre ESPAÇO VIVO
— ein „Fitness-studio“ für Leib, Seele und Geist!„Fitness-studio“ – das klingt auch in meinen Ohren ziemlich merkwürdig für die Beschreibung eines Ortes, wo Menschen, in der brasilianischen Grossstadt Porto Alegre, regelmässig Eurythmie „trainieren“ können... Ich wähle diese Terminologie („malhar“ auf portugiesisch) aus „marketing-technischen“ Gründen, weil so die Menschen hier schnell verstehen, worum es bei meinem Angebot geht: regelmässig an sich arbeiten, trainieren und dadurch neue Fähigkeiten entwickeln. In einem konventionellen Fitness-studio kann man nur physisch trainieren, im ESPAÇO VIVO ausserdem auch seelisch und geistig. Das Ziel ist, die moderne Geisteswissenschaft Anthroposphie an sich selbst zu entdecken und regelmässig zu erleben, wodurch sich, mit der Zeit ganz natürlich, der Alltag harmonischer und lebendiger gestalten lässt. – Darüber wurde ja bereits im Oktober 2007 ein Bericht von mir im Auftakt veröffentlicht.
Dieses Jahr, im April, feierte nun der ESPAÇO VIVO (= Lebendiger Raum) sein siebenjähriges Bestehen mit einem schönen Fest, bei dem wir gemeinsam Bossa Nova und Samba gesungen und getanzt haben – alles live, mit lebendiger Gitarren- und Percussionbegleitung. (Leider gibt es keine Fotos – wir waren alle zu sehr mit Feiern beschäftigt...). Der Raum füllte sich mit Musik und Lebensfreude – genau das Richtige zum Start in das neue Lebensjahrsiebt!
Dieses manifestiert sich auch schon in seinem merkurialen Charakter. Während die ersten sieben Jahre mondengemäss der Ausbildung eigener Substanz dienten, bin ich nun seit März einmal im Monat auf Reisen, nach Florianópolis, wo ich den Einjahres-Kurs „Quem Somos Nós?“ in Wochenend-Modulen im ESPAÇO ATENÁ anbiete. Für das Jahr 2009 liegt auch schon eine Anfrage aus Curitiba vor. (Porto Alegre, Florianópolis und Curitiba sind die Hauptstädte der drei südlichen Bundesstaaten von Brasilien: Rio Grande do Sul, Santa Catarina und Paraná, die drei zusammen in etwa so gross wie Deutschland, mit je einem Eurythmisten pro Bundesstaat(!) Nördlich von Paraná liegt dann bereits der Staat São Paulo, wo es viele EurythmistInnen gibt).
Während dieser Impuls, Anthroposophie regelmässig durch Eurythmie zu erleben, nun auszustrahlen beginnt, festigt er sich gleichzeitig. Angeregt ist er ja durch die Sätze Rudolf Steiners im Vorwort der Theosophie: „Seine (des Buches) Wahrheiten müssen erlebt werden. Geisteswissenschaft hat nur in diesem Sinne einen Wert.“ Schon Ende 2007 wurde deutlich, dass es bei diesem Angebot eigentlich um einen vier-jährigen Kurs geht. Ich nenne ihn „CURSO DE TRANSFORMAÇÃO“ (= Umwandlungskurs), da er sich an alle diejenigen richtet, die ihren Umgang mit der Anthroposophie vertiefen und verlebendigen möchten. Die Folge davon ist ja (nach Steiners Worten) eine Umwandlung der Seele. Was hier in Brasilien (vom Verein Anthroposphischer Ärzte, ABMA) als Anthroposphie-Grundkurs angeboten wird (für Ärzte, Therapeuten und zukünftige Waldorflehrer) ist doch leider recht kopflastig. Wenn es künstlerische Arbeit gibt, so eher als „Garnierung des Hauptgerichts“ und nicht als Ferment im Sauerteig. Dies ist ein Jammer, da ja die brasilianische Volksseele äusserst lebendig ist und ein künstlerisches Wesen einem jeden Brasilianer sozusagen im Blut liegt. Doch der grosse Respekt vor allem, was aus Europa kommt, bringt es mit sich, dass ein Brasilianer in der Lage ist sein eigenes Wesen zu verleugnen und Kopflastigkeit sozusagen als Maske aufzusetzen... Das ist noch schlimmer als echte Kopflastigkeit! Doch wahrscheinlich ist ein „verkopft akademischer Zugang“ erst einmal erforderlich um das akademisch gebildete Publikum nicht abzuschrecken... Für diejenigen aber, die merken, dass ein lebendiges „Training“ im Umgang mit Anthroposophie zur konkreten Inspirationsquelle für Beruf und Alltag werden kann, ist der Anthroposophie-Umwaldlungskurs gedacht, zur Vertiefung und Verlebendigung der zunächst abstrakt kennengelernten Inhalte.
Jedes Jahr hat ein Motto:
1.Jahr: „Quem Somos Nós?“ *
· EURYTHMIE – die Grundbegriffe der Anthroposophischen Geistes-wissenschaft durch Bewegung erleben.
MOTTO – Ich stelle eine bewusste Beziehung her: zu mir, als physisch, seelisch, geistigem Wesen.
· STUDIENGRUPPE – Theosophie von Rudolf Steiner, als Ergänzung zur Eurythmie. (Es wird methodisch gearbeitet: Textvorbereitung zu Hause; in der Gruppe: schriftliche Wiedergabe des Inhaltes in eigenen Worten; danach Fragen und Antworten zum Text).
2.Jahr:
· EURYTHMIE – sich wieder verbinden mit den Rhythmen der Natur. Das Erlebnis der vier Jahreszeiten in unserer Region (Südhemisphäre).
MOTTO – Ich stelle eine bewusste Beziehung her: zur Natur.
· STUDIENGRUPPE – 1.Semester: Rudolf Steiner: Die Erziehung des Kindes vom Gesichtspunkte der Geisteswissenschaft; Geisteswissenschaft und Soziale Frage. 2.Semester: Allgemeine Menschenkunde.
3.Jahr:
· EURYTHMIE – die Rhythmen des Planeten Erde erleben. Die Polarität zwischen Nord- und Südhemisphäre und die vier Jahresfeste.
MOTTO – Ich stelle eine bewusste Beziehung her: zum Planeten Erde.
4.Jahr:
· EURYTHMIE – die kosmische Komposition des Menschen. Tierkreis- und Planetenkräfte und ihr Wirken in der Natur und im Menschen.
MOTTO – Ich stelle eine bewusste Beziehung her: zu den Sternen.Das (jetzt) dritte Jahr habe ich schon zweimal als zweites Jahr gegeben (siehe Auftakt-Bericht, Oktober 2007) und festgestellt, dass es so zu schwer zugänglich war (es baut ja auf R.Steiners Jahreszeitenimaginationen auf). Es wurde deutlich, dass dieses Thema in seinem polaren Charakter in Wirklichkeit ein drittes Jahr ist, welches zuvor ein ganz dynamisches, künstlerisches zweites Jahr verlangt. In diesem haben die SchülerInnen nun die Möglichkeit durch die landeseigene, brasilianische Poesie in das Erlebnis der hiesigen Jahreszeiten (Sommersonnenwende im Dezember, Wintersonnenwende im Juni) erst einmal einzutauchen. Darauf aufbauend kann dann später die Beziehung zur Polarität im Norden hergestellt werden. Im Werk des Dichters Olavo Bilac (1865 – 1918) habe ich wunderbare Sonette zu diesem Zweck gefunden. Die Arbeit mit diesen macht gerade grosse Freude!
Ab dem dritten Jahr biete ich keine Studiengruppe mehr an als Ergänzung zur Eurythmie. Wem das methodische Arbeiten gefallen hat, kann nun seine eigene Studiengruppe bilden und ich verbleibe mit den Gruppen des ersten und zweiten Jahres. Dadurch studiere ich nun schon regelmässig „alle Jahre wieder“ die oben angeführten Grundwerke. Dieses rhythmische Studium kann ich nur weiterempfehlen. Die Anthroposophie wächst in der Seele wie eine Pflanze! Bei regelmässigem Giessen erblühen im richtigen Moment die Knospen und selbst schwierige Inhalte schliessen sich organisch auf. – Es wird überliefert, dass ein Zeitgenosse einmal auf Rudolf Steiner zuging und fragte: „Herr Doktor, was empfehlen Sie: eines Ihrer Bücher viele Male lesen oder viele Ihrer Bücher einmal lesen?“ Worauf der Doktor antwortete: „Ersteres“.
Es ist möglich im ESPAÇO VIVO zu hospitieren. Wer diese Art mit Eurythmie und Anthroposophie umzugehen kennenlernen möchte, ist herzlich willkommen. Zum Beispiel, gleich nach dem Diplomabschluss ein Jahr nach Brasilien, portugiesisch lernen und sich vom „eurythmischen Workout“ inspirieren lassen...
Kontakt:
Margrethe Skou Larsen, telefonisch: 0055 / 51/ 3222.3792
e-mail: espaco.vivo@euritmiaviva.com
* Ausführliche Beschreibung der Module siehe Auftakt-Bericht im Oktoberheft 2007, oder infos auf der homepage des ESPAÇO VIVO: www.euritmiaviva.com
AUFTAKT 2007:„Eurythmie im Alltag“
oder:
„ Der eurythmische WORKOUT”
Ein Bericht aus Südbrasilien, von Margrethe Skou Larsen„Workout“ oder „bodybuilding“ ist heute sehr populär im modernen Grossstadtleben. Menschen sind bereit in einen schönen Körper zu investieren, sich regelmässig dafür anzustrengen, wenn es auch dabei, in unserem materialistischen Zeitalter, nur um den physischen Leib geht. Das Gute daran ist, finde ich, dass die Bereitschaft besteht, sich in dieser Absicht regelmässig zu bewegen, wenn auch erstmal nur physisch-mechanisch.
So dachte ich, vielleicht entsteht eines Tages Interesse daran auch in eine schöne Seele zu investieren und in einen schönen Geist? Vielleicht entsteht bei einigen das Bedürfnis bei ihrem „workout“ weniger mechanische und mehr lebendige Bewegungen auszuführen? Vielleicht tut sich hier eine Marktlücke auf? Vielleicht gibt es Menschen, die mit ihrer Lebensqualität so wie sie jetzt ist, trotz Hitech, nicht zufrieden sind und mehr wollen? Menschen die selber, durch eigene Bewegung rausfinden wollen, was Seele überhaupt ist, was Geist ist? Wie unterscheiden sich beide voneinander? Wann erlebe ich Seele im Alltag, wann Geist? Wie ist ihr Bezug zu meinem Körper? Wenn ich das regelmässig konkret erlebe und meine Lebensführung darauf einstelle, bessert sich dadurch meine Lebensqualität? Kann ich dadurch ein besserer Rechtsanwalt werden, eine bessere Chemikerin, Psychologin, Hausfrau oder ein besserer Vater?
Diese Gedanken haben mich dazu bewegt vor einigen Jahren in Porto Alegre (1.5 Mio. Einwohner) den Espaço Vivo (Lebendiger Raum) zu eröffnen, ein „Fittnessstudio“ für Leib, Seele und Geist, zur Stärkung und Harmonisierung von Denken, Fühlen und Wollen. Er befindet sich in einem kleinen, verglasten Hochhaus im Stadtzentrum. Ausser mir arbeiten in diesem Gebäude Zahnärzte, Psychologen, Rechtsanwälte, Graphiker usw., und gleich neben dem Eingang befindet sich ein Friseur; dieser ist mein direkter Nachbar.
Ich annonciere in einer Wellness-Zeitung. Die Menschen, die zu mir kommen, kennen Anthroposophie meistens nicht, oder sie haben sie irgendwann eher theoretisch kennengelernt. Sie sind auf der Suche nach einer besseren Lebensqualität, fühlen, dass regelmässige Bewegung wichtig ist für das allgemeine Wohlbefinden, wollen sich jedoch nicht nur mechanisch bewegen. Etwas scheint ihnen da zu fehlen... Oft leiden diese Menschen an Depressionen, Panik-Syndrom oder sind auf der Suche nach Wegen ihre innere Leere auszufüllen. Durchgehend sind sie alle auf die eine oder andere Weise gestresst.
Im Espaço Vivo können sie ein-, zwei- oder dreimal in der Woche Eurythmie machen, wobei an allen angebotenen Terminen (morgens, nachmittags und abends) in derselben Woche dasselbe Thema bearbeitet wird. Dieses System bietet Flexibilität, sodass eine versäumte Stunde in derselben Woche noch nachgeholt werden kann. Das ist in Brasilien unbedingt nötig, weil die Menschen hier sehr spontan sind in ihrer Lebensführung...
Im ersten Modul (4Wochen) arbeite ich erst einmal daran, die Ursachen des Stress durch Bewegungserlebnisse ans Tageslicht zu bringen. „Anthroposophisch gesagt“ geht es darum ahrimanische und luziferische Tendenzen im Alltag zu erkennen und herauszufinden wie ich mit diesen Tendenzen schöpferisch umgehen kann, wie ich sie zu meinem eigenen Vorteil gebrauchen kann. Der goldene Schlüssel zum Wohlbefinden taucht auf: Rhythmus, harmonischer Rhythmus: Eurythmie.
Im zweiten Modul (4 Wochen) gehen wir das gleiche Thema von einer anderen Seite an. Durch Bewegungserlebnisse wird der Gegensatz zwischen A-rhythmie und Eu-rythmie deutlich. Unbewusste Verhaltensweisen des modernen Menschen werden bewusst gemacht und ein schöpferischer Weg zur besseren Lebensqualität des post-modernen Menschen aufgezeigt. Er lernt die Eurythmie im Alltag anzuwenden. Eurhythmie wird zum Lebenstil. Nun rege ich meine Schüler dazu an ihren Leib als Instrument für den Ausdruck zu verwenden. Durch die so bewusst gemachte Körpersprache wird das Phänomen: Denken-Fühlen-Wollen deutlich. Wie verwende ich mein Instrument, wenn ich denke, wenn ich fühle, wenn ich handle? Wir bewegen und betrachten, amüsieren uns und staunen. So wird deutlich, was immer schon da war, doch nie bemerkt wurde: Leib, Seele und Geist und wie sie sich im Alltag äussern. Jeder versteht diese Sprache, Nationen übergreifend, und doch wurde nicht bemerkt inwiefern es sich dabei um Leib, Seele und Geist handelt. Und jetzt, wo ich erlebt habe inwiefern diese drei Elemente mein Leben bestimmen, wie kann ich sie harmonisieren? Eine Möglichkeit bietet das meditative Schreiten: ich lerne im Jetzt zu leben, ich erlebe innere Ruhe als Ausgangspunkt für jede Tat.
Im dritten Modul (8 Wochen) „spielen wir ernsthaft“ mit den Elementen Erde, Wasser, Luft und Feuer. Sie weisen uns den Weg zum Erlebnis: physischer Leib, Lebensleib, Astralleib, Ich-Leib. Ich erlebe, durch die Bewegung, dass ich Energie bin, Aktivität, ein Lichtwesen, das die Materie durchdringt. In meinen Hüllen verdichtet sich die Energie „nach unten“, verfeinert sich „nach oben“. ICH BIN ein Vermittler zwischen Himmel und Erde, ein Gotteskind, zwischen Mutter-Erde, Yin, und himmlischem Vater, Yang. In der ewigen Begegnung beider, als Folge ihres gemeinsamen Tanzes, entstehen die Lebewesen auf dem Planeten Erde, auch der Mensch.
Im vierten Modul (4 Wochen) vertiefen wir das Erlebnis des Rhythmus: Atmung / Tag - Nacht / Erdenmensch - Sphärenmensch. Ich erlebe: der Tod ist eine Illusion. In Wirklichkeit verwandelt sich das Leben fortwährend und der Tod ist nur „der Kunstgriff der Natur mehr Leben zu haben“. Schritt für Schritt schält sich dieses Bewusstsein aus den Bewegungserlebnissen heraus. Die Menschen erinnern sich... Durch die Bewegung der Farben des Regenbogens wird nun das Erlebnis innen – aussen vertieft. Dies führt zum Erlebnis der sieben Chakren. Sieben „Register“ habe ich im Erdenleben zur Verfügung, die ich je nach Lebenslage einsetzen kann.
So geht das erste Semester (März bis Juli) zu Ende. Die Menschen berichten, dass der Alltag bereits ein wenig angenehmer geworden ist, das Leben interessanter. Zwei Wochen Ferien und das zweite Semester (August bis Dezember) beginnt.
Das Erlebnis der Farben führt im fünften Modul (8 Wochen) zum Bewegungserlebnis vier charakteristischer Typen, je nach der spezifischen Komposition der vier Leiber: die vier Temperamente. Nun betrachten wir auch bildende Kunst, die grossen Meister und wie sie die Farben anwenden.
Im sechsten Modul (4 Wochen) untersuchen wir durch die Bewegung die menschliche Biographie und wie die vier Temperamente in bestimmten Phasen als Grundtendenz auftreten. Hier hören wir auch musikalische Werke und das Erlebnis wird von dieser Seite her vertieft.
Im siebten Modul (4 Wochen) gehen wir vom Erlebnis der Biographie des einzelnen Menschen zum Erlebnis der Biographie der Menschheit über. Nun tauchen die Vokale auf in der Art, wie sich der Mensch der Welt gegenüberstellt, in jeder Entwicklungsphase anders.
Und schliesslich, im achten Modul (4 Wochen), gehen wir an die Schöpferkraft des Universums, wenn sich aus der Bewegung die Konsonanten herauskristallisieren und zu vier Familien gruppieren. Aus diesen Kräften gestaltet sich die Welt. Wesen wirken in ihnen, unter anderem auch die Elementarwesen. Wo wirken sie in der Natur, wo wirken sie im Haus, in der Stadt, in meinem Leben? Die Welt bevölkert sich mit neuen, zunächst noch unsichtbaren, aber schon einmal anfänglich erlebbaren Mitbewohnern unseres Planeten. So kann Interesse entstehen und auch ein Verantwortungsgefühl für diese Mitbewohner.
Wer diesen Prozess das ganze Jahr hindurch regelmässig mitmachen konnte, hat eine Möglichkeit bekommen zu einer neuen Beziehung zu sich selbst und zur Umwelt: Ausgangspunkt für eine bewusstere, ruhigere Lebensführung und somit für eine bessere Lebensqualität.
Hier in Brasilien nenne ich diesen einjährigen Grundkurs: „Wer sind wir?“, in Anlehnung an den brasilianischen Titel des Filmes über Quantenphysik: „What the bleep do we know?“. Dieser hat hier 2006 grosses Interesse erregt besonders dadurch, dass er aufzeigt, wie jeder Mensch seine Lebensrealität selber erschafft, in der Sequenz: Denken-Fühlen-Handeln.
Als Inspirationsquelle dienen mir Rudolf Steiners Grundwerke, vor allem: Theosophie und Allgemeine Menschenkunde, und die Anregungen der Bücher: Der Lebenslauf des Menschen (O’Neil) und: Das Erwecken des Herzdenkens (Lowndes). Auch die Bücher: Hands of Light, von Barbara Brennan, und: The Pathwork of Selftransformation, von Eva Pierrakos sind für mich Wegweiser; ausserdem das Leben selber und jeder Künstler, dem ich bisher begegnet bin.
Wer Freude an den Entdeckungen des Grundkurses hatte, kann dann im zweiten Jahr weitermachen. Es ist dem Miterleben der Rhythmen unseres Planeten gewidmet, durch das Erlebnis der vier Jahreszeiten und der damit verbundenen Jahresfeste. Hier, auf der Südhalbkugel, feiern wir ja auch im Dezember Weihnachten, obwohl in der Natur bei uns dann Hochsommer (Johanni) ist, und im Juni feiern wir Johanni, während in der Natur bei uns dann Tiefwinter (Weihnachten) ist. So haben wir hier immer das Erlebnis der Polarität Nord/Süd gleichzeitig. Die jeweiligen Erzengel wirken von oben und von unten, wie ja auch im Norden, doch feiern wir hier immer das Fest, welches von unten impulsiert wird, während gleichzeitig, im Naturgeschehen, die Aktivität des Erzengels von oben erlebbar ist - im Gegensatz zur Nordhemisphäre, wo das Fest gefeiert wird, welches von oben impulsiert wird und dieses dadurch mit dem Naturprozess zusammenklingt. Dadurch haben natürlich die Jahresfeste bei uns einen anderen Charakter. Dies bewusst zu erleben ist sehr spannend. Grundlage für diesen Kurs sind Rudolf Steiners Jahreszeitenimaginationen.
Den Grundkurs „Eurythmie im Alltag“ („Wer sind wir?“) biete ich auch als Wochenendkurs in monatlichem Rhythmus an (ein Modul pro Wochenende), für Menschen, die extra dafür nach Porto Alegre kommen. Es ist auch möglich ihn als Ferienkurs zu erleben, acht ganze Tage sind dazu nötig (ein Modul pro Tag). Ich biete ihn auf portugiesisch, deutsch oder englisch an.
Falls Sie Interesse haben, und gerne in Ihrer Schule, Institution oder in Ihrem Freundeskreis diesen Kurs als Ferienkurs erleben möchten, wenden Sie sich an mich, via espaco.vivo@euritmiaviva.com Verwenden Sie bitte das Stichwort: „Eurythmie im Alltag“. In den Monaten Januar und Februar habe ich Sommerferien und somit freie Zeit zum Reisen. Mehr über den Espaço Vivo finden Sie im internet: www.euritmiaviva.com.
Adresse:
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Rua Castro Alves, 167 sala 101.
CEP. 90.430-131 Porto Alegre, Brasilien.KONTAKT: Margrethe Skou Larsen,
Porto Alegre: (51) 3222.3792
espaco.vivo@euritmiaviva.com